Aktivistischer Umgang in einer post-kapitalistischen und solidarischen Gesellschaft


von Janina Rooks (Youth for Climate Köln): Mehr Information

Offene Fishbowl mit 2 festen Stühlen

  • Sprache: Deutsch
  • Dauer: 1.5h
  • In Präsenz

Um was geht´s?

Anhand eines aktuellen politischen Ereignisses wollen wir versuchen, auf eine solidarische Weise eine gemeinsame Haltung zu diesem Ereignis zu entwickeln und somit eine Praxis zu entdecken und zu üben, die wir mit in unseren Alltag nehmen können.

Wir stellen kurz das Konzept der einfachen und doppelten Quotierung aus der aktivistischen Praxis vor. Anschliessend wenden wir uns dann als Rahmen für die Diskussion den Konzepten von Awareness und Gewaltfreier Kommunikation zu, insbesondere den jeweils zugrundeliegenden Verständnissen von (Mit-)Menschlichkeit und derjeweiligen Praxis des achtsamen Umgangs miteinander.

Wir üben kurz miteinander die 6 Schritte der GFK(neu):

  • Beobachtung der Situation
  • Benennen der eigenen Gefühle
  • Benennen der eigenen Bedürfnisse
  • Formulierung einer Bitte
  • Übernahme der Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse
  • Wertschätzung der Situation und Dank

Anschliessend versuchen wir, uns innerhalb des Diskussionsrahmens mit dem aktuellen Ereignis zu beschftigen und mit einer der drei Methoden zu einer gemeinsamen Haltung zu kommen:

  • Abstimmung
  • Konsens
  • Konsent

ohne bei den Teilnehmenden innerhalb und ausserhalb der Kreises Grenzen zu überschreiten.


Zielsetzung des Beitrags

Radikale Solidarität im Alltag – wie kann ein solidarischer Umgang innerhalb einer Struktur gestaltet werden und aussenwirksam sein, am Beispiel einer konkreten Fragestellung