Politisches Handeln ist ein Wir und nicht ein Ich (Zu Hannah Arendt)


von Birge Krondorfer

Vortrag

  • Sprache: Deutsch
  • Dauer:
  • In Präsenz

Um was geht´s?

Politisches Handeln ist ein Wir und nicht ein Ich Diese Einführung in das Denken des Politischen von Hannah Arendt möchte ihre Konzeption des politischen Handelns erörtern: es geht in dem Beitrag um ihre Denkungsart,ihr Verständnis vom menschlichen Tun, ihr Verstehen weltbildenden Handelns. Handeln istals ein politisches Wir zu fassen, das nicht ein verlängertes Ich darstellt, sondern sich aus Differenzen in Bezogenheit konstituiert. Es dabei um Anregungen und Orientierung zu einem Verständnis von Solidarität und Kollektivität, das nicht in Ähnlichkeit und Kuschelkurs aufgeht, sondern in einer Gemeinsamkeit, die durch Streit und Unterschiedenheit entstehen kann. In Zeiten von ‚me-time‘ ist die ‚we-time‘ nebensächlich geworden. (Neoliberale) Selbstbezogenheit ist der Antidot zu Solidarität in jeglicher Form. Auch Arendts Verständnis von Macht, die sie von ‚mögen‘ ableitet und nicht von ‚machen‘,ist getragen vom gemeinsamen Handeln. Und der Sinn dieses Handelns als politisches Handeln ist in ihrer Diktion ‚Freiheit‘. Eine Freiheit, die im Mit-anderen-zusammen-Handeln begründet ist und nicht in der Souveränität von Einzelnen, nicht in der Unabhängigkeit von allen anderen und nicht im Durchsetzen gegen sie.


Zielsetzung des Beitrags

Gemeinsamens Nachdenken