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Verbunden statt verkettet
Praktiken solidarischer Beziehungen jenseits von Diskriminierung und Privilegierung
Der Workshop widmet sich der Frage, wie solidarische, egalitäre Beziehungen konkret entwickelbar sind.
Zu Beginn erfolgt eine kurze, niedrigschwellige Einführung in zentrale Perspektiven der Diskriminierungsforschung sowie in Konzepte von Privileg und Identität. Darauf aufbauend werden interaktive Methoden eingesetzt, die es den Teilnehmenden ermöglichen, eigene Verstrickungen in Ungleichheitsverhältnisse zu erkennen und zu reflektieren.
Im Zentrum stehen erfahrungsbasierte Übungen aus der politischen Bildungsarbeit und demDemokratietraining, die individuelle wie kollektive Reflexionsprozesse anregen. Ziel ist es, sowohl Diskriminierungserfahrungen als auch Privilegien sichtbar zu machen und in ihrer Wirkung auf solidarische Praxis zu diskutieren. Der Workshop eröffnet damit einen Raum, in dem Ungleichheit theoretisch analysiert, darüber hinaus erfahrbar und anschließend reflektierbar gemacht wird.
Methodisch wird u.a. Formaten wie dem Privilege Walk, Diskriminierungs-Reflexionskarten sowie im World-Café-Format gearbeitet.
Im Vordergrund stehen Selbstreflexion, Austausch und kollektives Lernen.
Als thematische Schwerpunkte sind unter anderem Klassismus, Antisemitismus, Putophobie, Sexismus und Queerfeindlichkeit möglich.